• Nadine

Lass dein inneres Kind überleben...


#letyourinnerchildsurvive


Kennst du noch die Zeit als es darum ging endlich Erwachsen zu sein? Länger aufbleiben, so viel Eis reinschaufeln wie nur geht, tun und lassen was man will. Das war unser Bild von der Erwachsenen Welt oder? Wie ist das jetzt? Habt ihr Bock drauf manchmal einfach noch mal wieder Kind zu sein? Weniger Verantwortung zu tragen und weniger Entscheidungen zu treffen.


Früher habe ich mich vor wichtigen Entscheidungen regelrecht gedrückt. Ich wollte weder die Verantwortung noch die kausale Konsequenz meiner Entscheidungen tragen. Also gab es eine Zeit in der ich mich regelrecht selbst bekämpft habe. Das war ehrlich gesagt furchtbar anstrengend. Ich wollte einfach partout nicht Erwachsen werden...


Heute weiß ich, dass ich das auch gar nicht in allen Punkten meines Lebens sein muss. Eine Erkenntnis die mein Leben wirklich bereichert hat. Mein inneres Kind hat durch seine Sturheit zum Glück überlebt. Mittlerweile kommt mein kleines Ich ganz gut mit dem großen Ich aus. Auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind. Bestes Beispiel: Mein Sohn beschwert sich, dass er schon ins Bett muss (is ja erst 21:45 Uhr gewesen) und äußert ganz klar seinen Unmut darüber. Gut da viel eventuell auch das ein oder andere Schimpfwort, wie zum Beispiel Furzfresse, gegenüber dem Papa, und ich muss mich entscheiden ob ich mich kaputt Lache oder meinen Sohn darauf hinweise, dass Papa keine Furzfresse ist. Ehrlich gesagt wollte mein inneres Kind im für dieses kreative Wort einfach nur ein #Highfive geben.


Also großes hin und her in mir, und ein Kompromiss gefasst. Zu allererst meinem Sohn erklärt, dass es bereits spät ist, ich Verständnis für seinen Ärger habe und das ich aber trotzdem nicht möchte, dass der Papa beschimpft wird. Kind dann gekuschelt, vorgelesen und ab ins Bett. Mein Erwachsenes Ich war zufrieden.


Mein inneres Kind dahingegen bockig und missmutig.


Ich haute mich dann gechillt auf die Couch und rief durchs Wohnzimmer: ,,Schaaaaaaatz bringste mir bitte nen Glas Wein mit``. Die Antwort kam promt aus der Küche: ,,Natürlich, ich liebe dich``. Glücklich saß ich dann dort und wartete auf mein Glas Wein. Als mein Mann mir dieses in die Hand drückte kam es dann doch über mich: ,, Prost und danke. Ich liebe dich auch......Furzfresse``.


So war dann auch endlich mein inneres Kind besänftigt.


Kennt ihr solche Zwiegespräche? Wie sehen die bei euch aus?



much love Nadine













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